Sensoren, Geräte und Bauelemente

Musical Sensory-Motor Coupling (MSM) –

Motivationssteigerung durch Fitness-Musikinstrumente

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Die neuartigen und zum Patent angemeldeten Fitness-Musikinstrumente koppeln Bewegungen von herkömmlichen Fitnessgeräten mit einem musikalischen Erlebnis besonderer Art. Die zugrunde liegende Technologie ist dabei das „musical sensory-motor coupling“ (MSM).
Hierbei wird kontinuierlich die physikalische Veränderung des Fitnessgeräts in eine entsprechende Musik- oder Soundveränderung (eingespielte MIDI-Sequenzen) umgewandelt und dem Trainierenden simultan vorgespielt - es entsteht somit ein musikalisches Biofeedback. Dies gibt dem Übenden die Möglichkeit, das musikalische Erlebnis direkt durch das Fitnessgerät zu variieren.

Aufgrund des musikalischen Biofeedbacks kommt es bei dem Einsatz von Fitnessmusikinstrumenten deshalb unmittelbar zu einer Steigerung der intrinsischen Motivation für das physische Training. Der Trainierende versucht sich im musikalischen Raum zu orientieren und vollzieht den Kraftaufwand als Mittel zu diesem unmittelbaren Zweck.
Dabei können und sollen die Geräte sehr feinfühlig betrieben werden, um auch auf kurzen Verfahrwegen/Auslenkungen sehr viele verschiedene Klänge oder Geräusche wahlweise ansteuern zu können.
Solche Geräte werden deshalb auch als Jymmin’-Geräte bezeichnet, was die Kombination einer Jam Session und dem Gym assoziieren soll. Hervorzuheben ist, dass keine vorgefertigten Musikstücke abgespielt werden sollen, sondern der Nutzer sich einen eigenen Klangraum aus den zahlreich angebotenen MIDI-Sequenzen erschließen kann. Das Fitnessgerät wird tatsächlich zum Instrument.

Die Audiokomponente des Trainings unterstützt also die Aktivierung des emotional-motorischen Systems im Gehirn - die Übungen werden nicht mehr als rein motorische Routineaufgabe empfunden, sondern spiegeln sich in einer neuen Erlebnisdimension wider.
Als Konsequenz stellt sich durch das Training mit Fitness-Musikinstrumenten ein gesteigertes Spaß- sowie ein vermindertes Anstrengungsempfinden ein - die intrinsische Motivation für das Training steigt. Diese Steigerung kann zudem durch die Rückkopplung der gleichen Übungseinheit mit wechselnden musikalischen Erlebnissen oder durch die Möglichkeit eines musikalischen Gruppentrainings weiter ausgebaut werden. Die erzeugten musikalischen Klangfolgen können darüber hinaus als Trainingsergebnis dokumentiert und mitgenommen werden. Damit ist das persönliche Trainings-ergebnis auch Dritten zugänglich. Dies kann sowohl die Motivation der Trainierenden weiter steigern als auch zusätzliche Werbemaßnahme für das jeweilige Fitnessstudio sein.

Durch die Aktivierung des emotional-motorischen Systems ist zudem auch der Einsatz der MSM-Technologie in der Rehabilitation vorstellbar. Bei Schlaganfallpatienten wäre somit ein Umweg um das gestörte (willentlich beeinflusste) motorische System gegeben - Bewegungsabläufe könnten so einfacher wiedererlernt werden. Dies ist zurzeit Gegenstand einer wissenschaftlichen Arbeit in Kooperation mit der Universitätsklinik Leipzig.

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne einen Weblink zur Verfügung, der bereits existierende Prototypen von Fitness-Musikinstrumenten „im Einsatz“ vorstellt.


Die Technologie ist in einer Patentanmeldung zum Schutz angemeldet, die sich im Weiteren weltweit erstrecken lässt.

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