Oxidativer Streß ist an vielen degenerativen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Schlaganfall und Artheriosklerose beteiligt. Der Körper benötigt Antioxidantien (Vitamin C und E, Glutathion), um sich vor oxidativen Schäden zu schützen. Bei pathologischen Ereignissen sind diese natürlichen Antioxidantien allerdings völlig unzureichend. Therapeutisch werden neben Vitamin C und E bislang nur polyzyklische Phenolverbindungen als Antioxidantien verwendet. Diese polyzyklischen Phenolverbindungen weisen jedoch unerwünschte östrogenartige Nebenwirkungen auf.
Daher werden neue, effektive Antioxidantien benötigt, die aufgrund guter Fettlöslichkeit (Lipophilie) die Orte in der Zelle, an denen oxidative Prozesse ablaufen (z.B. die Zellmembranen), in hoher Konzentration erreichen. Lipophile, sekundäre Amine, die durch mindestens einen Aromaten am Stickstoff substituiert sind, zeigen eine ausgeprägte zytoprotektive und antioxidative Wirkung. Sie sind etwa 1000 mal wirkungsvoller als polyzyklische Phenolverbindungen. Diese sekundären Amine könnten also zur Prävention und Therapie von Krankheiten dienen, die durch oxidative Schäden hervorgerufen werden.
Guaranteed self-organized synchronization of distributed sensor networks (16.05.2013)
Small Molecule Inhibitors of Chemotaxis for the Treatment of Acute Inflammatory Diseases (08.05.2013)
High-efficient thermoelectric materials (30.04.2013)
