Keramische Pigmente sind weit verbreitet und werden als feine Partikel eingesetzt, um Materialien einzufärben. Doch nach wie vor besteht großer Bedarf an Farben mit intensiver Leuchtkraft, die preiswert, licht- und hitzebeständig sowie ungiftig und umweltfreundlich sind.
Das Team um Prof. Dr. Martin Jansen am MPI für Festkörperforschung in Stuttgart hat neue Verbindungen vom Apatit-Typ entwickelt, bei denen Kupfer-Ionen in verschiedenen Konzentrationen und Zuständen für satte Farben von dunkelblau über blauviolett bis rotviolett sorgen. Die neuen Farbpigmente sind stabiler (bis 1.000°C), umweltfreundlicher und preiswerter herzustellen als bislang verwendete Pigmente und eignen sich für die Einfärbung von Plastik, Lacken, Zement, Mörtel usw.