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Life Science Inkubator jetzt auch in Sachsen

Die Life Science Inkubator GmbH (LSI), die seit 2009 in Bonn mehrere Ausgründungsvorhaben im Bereich der Lebenswissenschaften vorantreibt, hat nun in Dresden einen weiteren Ableger. Mit dem LSI Sachsen startet ein neuartiges Modell zur Förderung von Forschungsvorhaben und bietet Raum für visionäre Existenzgründer.

Bild: Die LSI Sachsen GmbH & Co. KG unterstützt am BioInnovationsZentrum Dresden neue Unternehmensgründungen

Auf Grund der langen Zeitspanne von der Grundlagenforschung bis zum marktfähigen Produkt ist es für Wissenschaftler immer noch eine große Herausforderung, aus einem wissenschaftlichen auch einen wirtschaftlichen Erfolg zu machen. Der LSI in Dresden soll dabei helfen, neue Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen zu schlagen. Hier werden innovative Forschungsprojekte aus den Bereichen Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren begleitet und bis zur Finanzierungsreife weiterentwickelt. Eine Public-Private-Partnership aus Bund, Land, Wissenschaftsorganisationen und privaten Investoren trägt das Konzept. „Ich wünsche mir, dass wir damit noch mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, mit ihren Ideen eigene Technologie-Unternehmen zu gründen“, so die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer bei der Eröffnungsveranstaltung im Dresdner BioInnovations Zentrum.

„Der erfolgreiche Übergang einer innovativen Idee aus der Grundlagenforschung in die wirtschaftliche Verwertung ist kein Selbstläufer“, erklärt Dr. Jörg Fregien, Geschäftsführer des Life Science Inkubator (LSI) Bonn/Sachsen. „Aus diesem Grund leitet der LSI seine Projekte und betreut sie von der Konzeption, über die Planung bis hin zum Transfer. Als Team entwickeln Wissenschaftler und LSI-Projektmanager z.B. ein neues Diagnostikum zur Markt- oder Finanzierungsreife – immer mit Blick auf Zeit, Budget und Meilensteine.“ Ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Standortes war die Übereinstimmung der Ziele von LSI und Freistaat Sachsen: Wissenschaft und Wirtschaft enger zu verzahnen und den Technologietransferprozess zu beschleunigen. Mit NanoscopiX und Cell’s Kitchen haben bereits zwei Gruppen mit der Arbeit an ihren Projekten begonnen. Auch das Bonner Projekt Mesentech wird nun in Dresden betreut. „Wir haben uns mit unserem Ansatz zur Behandlung der altersbedingten Makula-Degeneration auf ein sehr komplexes Gebiet gewagt“, so Dr. Dierk Wittig, Projektleiter der Gruppe Mesentech. „Sicher wären wir heute noch nicht auf der Zielgeraden, hätten wir nicht gemeinsam mit dem LSI die kritischen Punkte identifiziert und eine Lösung gefunden.“


Mehr Informationen zum Life Science Inkubator:
www.life-science-inkubator.de

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